Nächstes Rennen: ADAC Bundesendlauf, Mülsen (GER)
Newsflash
JAHRESRÜCKBLICK 2024

Gefühlt hat meine erste Saison im Junior gerade erst begonnen, jetzt liegt das Saisonfinale der Deutschen Kart Meisterschaft (DKM) schon hinter mir. Was ich gefahren bin:
- 6x Deutsche Kart Meisterschaft
- 3x Ostdeutscher ADAC Kart Cup
- 2x Süddeutscher ADAC Kart Cup
- 1x Westdeutscher ADAC Kart Cup
- 1x IAME Series Benelux
- 1x IAME Weltfinale
- 8x Trainingswochenenden
Mein Fazit vorab: ich bin sehr zufrieden mit meiner ersten Saison im Junior.
Nach nur einem Jahr im Rookies Cup und einem Jahr im Mini kam ich recht schnell gut klar mit dem großen Chassis. Auch meine Rundenzeiten konnten sich auf mehr oder weniger allen Strecken sehen lassen. Physisch hatte ich allerdings vor allem am Anfang der Saison oft zu kämpfen. Immerhin musste ich im Junior-Kart ein um 35kg höheres Mindestgewicht bei gleichzeitig deutlich höheren Geschwindigkeiten „in den Griff bekommen“. Das brachte mich oft an meine Grenzen, vor allem der Nacken und Rücken litten darunter. Häufiges Fahren in einer langen Saison, erstes Mal im Kart am 02.03.2024, letztes Mal im Kart am 30.11.2024, sowie entsprechendes Training während der Woche zuhause halfen mir dabei, meinen Körper zu stärken. Die Saison selbst verlief mit Höhen und Tiefen, insgesamt steigerte ich mich jedoch von Rennen zu Rennen. Am Ende gelang mir so ein zweiter Platz im Qualifying sowie ein vierter Platz im Finale der Deutschen Kart Meisterschaft in Wackersdorf. Im Juni wechselte ich dann von der CV Performance Group zu SIM-ON, einem noch jungen, aber bereits sehr erfolgreichen Team. Meine Familie und ich waren anfangs noch skeptisch, ob ich der Teamstärke schon gewachsen wäre. Der Wechsel erwies sich rückblickend jedoch als richtige Entscheidung. Bereits ab der ersten Session fühlte ich mich im OTK-Chassis pudelwohl, vor allem die Lenkung und die Bremse kamen mir sehr entgegen. Das Team half mir sehr dabei, mich selbst und meine Fahrweise stetig zu verbessern. Neben meinen Stärken arbeiteten wir vor allem an meinen Schwächen, die ich kenne und weiter abstellen möchte. Der Welpenschutz als Rookie ist nun vorbei, im nächsten Jahr habe ich erstmals die Möglichkeit, ein zweites Jahr in der gleichen Klasse anzutreten. Ich bin gespannt.
Ich danke natürlich wieder einmal allen Helfern, Unterstützern und Partnern, die mir die Saison 2024 ermöglicht haben. Vor allem danke ich meinem Mechaniker Niklas Gränz und meinem Teamchef Simon Steffen für die unermüdliche Arbeit mit mir.
The journey continues, never give up & be a hard worker.
JAHRESRÜCKBLICK 2023

Am 22.10.2022 absolvierte ich in Oschersleben mein Saisonfinale im ADAC Rundstrecken Einsteiger Cup. In 2023 erfolgte dann der Umstieg in die Mini-Klasse. Am 21.10.2023 absolvierte ich in Kerpen meinen zweiten Text im X30-Junior. In nur einem Jahr bin ich also vom ca. 6 PS Viertaktmotor und großem Chassis über die Mini-Klasse mit ca. 12 PS Zweitaktmotor und kleinem Chassis zum ca. 22 PS starken X30-Junior Zweitaktmotor mit großem Chassis „gehüpft“, was eine große Herausforderung in meinem noch jungen Motorsportdasein darstellt.
Meine Saison – In der Saison 2023 war ich im Ostdeutschen ADAC Kart Cup und dem ADAC Kast Masters eingeschrieben, außerdem absolvierte ich Gaststarts in der Deutschen Kart Meisterschaft, dem Süddeutschen ADAC Kart Cup sowie der ROK Euro. Den Abschluss der Saison bildete der Bundesendlauf. Die Saison war gespickt von Höhen und Tiefen. Obwohl die Trainings zumeist vielversprechend verliefen, hatte ich vor allem zum Saisonbeginn in den Rennen mit zahlreichen technischen Problemen zu kämpfen, die überwiegend auf den Motor und Vergaser zurückzuführen waren. Ab einem gewissen Zeitpunkt fragte ich mich bei jedem Einsteigen ins Kart nur noch, weshalb ich heute wohl ausfallen werde, was ziemlich frustrierend war. Also handelten wir und organisierten Ende Mai 2023 einen Teamwechsel. Was zunächst als Versuch geplant war, entpuppte sich recht schnell als „Glücksgriff“ in jeglicher Hinsicht. Neben der sehr professionellen Arbeit der CV Performance Group passte es auch menschlich sehr gut. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich meine Leistung stetig verbessern, technische Ausfälle gab es nur noch extrem selten und so machte mir der Motorsport endlich wieder Spaß. Das Niveau vor allem im ADAC Kart Masters war mit meist über 30 Startern, von denen viele bereits über internationale Erfahrung verfügten, sehr hoch. So lagen zwischen Platz 1 und Platz 25 oft nur eine Sekunde. Das bedeutet, dass ein kleiner Fahrfehler schnell zehn Plätze oder mehr kosten kann. Zusammen mit dem Team habe ich es über die Saison geschafft, meine fahrerischen Fähigkeiten so auszubauen, dass ich es hinsichtlich meiner Rundenzeiten unter die Top 10 schaffte. Allerdings konnte ich dies auf Grund meiner erst sehr kurzen Rennerfahrung nur selten im Rennen umsetzen. Hier war ich oftmals noch zu zaghaft, hieran muss ich weiter arbeiten. Meine größten Erfolge in dieser Saison sind die Vizemeisterschaft im Ostdeutschen ADAC Kart Cup sowie der zehnte Platz bei der ROK Euro. Meine Stärken und Schwächen habe ich während der Höhen und Tiefen der Saison kennengelernt, vor allem an meinen Schwächen werde ich arbeiten.
Ich danke allen meinen Helfern, Unterstützern und Partnern für die Machbarkeit der Saison 2023. Mit großer Freude sehe ich der Saison 2024 im Junior-Kart entgegen.
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NEWSFLASH – IAME SERIES BENELUX Mariembourg (Belgien) #182

Vom 27 fand auf der Kartstrecke in Mariembourg (Belgien) der erste Lauf der IAME Series Benelux statt. Für mich war es die erste Rennveranstaltung in einem Junior-Kart und das erste Mal auf dieser Strecke überhaupt. Mit über 70 Junioren war die Junior-Klasse sehr gut besetzt. Viele der Fahrer können teilweise bereits auf langjährige und internationale Erfahrung zurückgreifen, außerdem ist ihnen die Strecke bestens bekannt. Eine gewisse Aufregung war also vorprogrammiert, ich wusste, dass es sehr hart werden würde. Der Mittwoch war ein reiner Trainingstag. Insgesamt konnte ich bei sehr wechselhaften Wetterbedingungen sieben Mal à ca. 12 Minuten auf die Strecke, die durchaus anspruchsvoll ist. Vor allem bei nassen Bedingungen gibt es Streckenabschnitte, wo man keine Regenlinie fährt, sondern sich in die Curbs einhängt. Kennt man die Strecke, klappt das in der Regel sehr gut. Kennt man die Strecke jedoch nicht, klappt das nicht immer. Dann ist diese Linie langsamer. Die wechselnden Wetterkapriolen erschwerten es dem Team, ein gutes Setup zu entwickeln. Denn ständig musste zwischen Trocken- und Regensetup gewechselt werden. Alles in allem war ich jedoch zufrieden, es machte mir zwischendurch sogar viel Spaß im Regen. Am Donnerstag folgten dann noch einmal fünf Trainingseinheiten, die in ausgelosten Gruppen stattfanden. Ich wurde – ob gut oder schlecht – der schnelleren Gruppe zugelost. Die Wetterbedingungen hielten an, leider wechselte das Wetter ständig zwischen trocken und nass, was das Fahren wirklich herausfordernd gestaltete. Trotz all den Umständen schlug ich mich gut. Am Freitag absolvierte ich zunächst drei Trainingssessions à jeweils 10 Minuten. Das offizielle Training, in dem alle Fahrer mit Transponder fahren mussten, beendete ich auf P20. Drei Zehntel fehlten mir auf die Top 10, womit ich vor den erwähnten Umständen und der Tatsache, dass es sich um die schnellere Gruppe handelte, sehr zufrieden war. Für das Qualifying hat man nur fünf Minuten, also quasi fünf Runden, wenn man sofort rausfährt. Meine besten Rundenzeiten fuhr ich in allen Trainings meist in der achten bis zehnten Runde. Als Lernprozess ist das super, da man so lernt, nach kurzem Aufwärmen der Reifen eine schnelle Runde hinzulegen. Hierfür fehlt mir aber noch die Erfahrung. So landete ich auf P24, was hinter meinen Möglichkeiten lag, womit ich aber dennoch zufrieden war. Nach dem Qualifying erfolgte noch ein Heat. In der Serie wird deutlich „härter“ gefahren als in Deutschland, schieben, anklopfen, rausdrängen etc. ist an der Tagesordnung. Aus unerklärlichen Gründen wurde der Start abgebrochen (Red Flag), wir mussten uns alle noch einmal am Start aufstellen. Nach zehn Minuten ging es dann wieder los. Nach einem harten Rennen über zehn Minuten plus eine Runde mit kaum Sicht wegen des Regens landete ich am Ende auf Grund einer 5s-Strafe wegen Front Fairing auf P32. Mein erstes Rennen im Junior war damit absolviert. Am Samstag folgten nach einem Warm Up im Regen (P27) noch zwei Heats sowie das Finale. Im ersten Heat des Tages fiel ich auf P30 zurück wegen einer 10s-Strafe (5s-Strafe leaving corridor und 5s-Strafe wegen front fairing). Im zweiten Heat landete ich dann straffrei auf P25. Für das A-Finale reichte es damit nicht, für das B-Finale schon. Dort startete ich auf P30 bei erneut tückischen Bedingungen. Nach reichlich Regen trocknete die Ideallinie nach und nach ab, der Teamchef ordnete Slicks an. Dies war herausfordernd, da nur ca. 1m trocken war, rechts und links war es noch nass. Auf Grund des Regens war es auch kalt, so dass man die Reifen kaum auf Temperatur bekommen konnte. Los ging es also, nach 14 Minuten und einer Runde beendete ich das Finale straffrei auf P15. Ich habe sehr viel lernen können, weiß, woran ich arbeiten muss. Die Pace passt, ich muss diese jetzt in den Rennen umsetzen. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden – starke international erfahrene Teilnehmer, eine mir unbekannte Strecke, ruppige Fahrweisen, sehr wechselhafte Wetterbedingungen – das ist eine Herausforderung. Ich sammelte in meinem ersten Junior-Rennen also viele Erfahrungen, technischer, physisch-mentaler und menschlicher Art.
Danke an das gesamte Team der CV Performance Group, allen voran Teamchef Tom Kleinkries, sowie meinen Mechaniker Finn Mache für die tolle Unterstützung während der herausfordernden Veranstaltung und darüber hinaus. Danke und Glückwunsch auch an meine Teamkollegen Ben Götz, Max Hezel und Davin Singer.
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NEWSFLASH – OAKC Mülsen II – Lias Erbersdobler #16

SAISONFINALE des OAKC in Mülsen – am 24.09.2023 fand der siebte Lauf des Ostdeutschen ADAC Kart Cups in Mülsen (Sachsen) statt. Bei kaltem Regen reisten mein Vater und ich am Donnerstag in Mülsen an. Für Freitag war Regen angekündigt. Da ich – warum auch immer – im Mini-Chassis nicht so gut im Regen bin, war ich am Freitag leider nicht so motiviert. Ich bin natürlich trotzdem gefahren, meine Rundenzeiten waren aber nicht wirklich gut. Deshalb hoffte ich auf trockenes Wetter für Samstag und Sonntag. Wir beendeten das Training frühzeitig. Wie erhofft regnete es Samstag nicht, was mich motivierte. Bei trockenen Bedingungen rechnete ich mir Chancen aus, wollte und musste ich im Kampf um den zweiten Platz in der Meisterschaft unbedingt vor meinem Konkurrenten ankommen. Im Laufe des Tages konnten wir auf Grund der Teamarbeit am Setup sowie der Weiterentwicklung meiner Fahrfähigkeiten durch Videoarbeit und Datenanalyse und der wärmeren Strecke immer schneller werden. Das machte mir Hoffnung für den bevorstehenden Rennsonntag. Deshalb kam ich am Sonntagmorgen um 07:20 Uhr hoch motiviert zur Strecke. Ich wollte den zweiten Platz in der Meisterschaft für mich entscheiden. Das Warm-Up nutzen wir nochmal zur Optimierung des Setups für das Zeittraining. Vor dem Zeittraining stieg die Anspannung im Team, bei allen spürte man, dass es nun ernst wird. Die zehn Minuten des Zeittrainings genoss ich sehr. Das Kart fühlte sich gut an, ich fühlte mich total wohl. So konnte ich das Zeittraining mit P1 mit eineinhalb Zehntel Vorsprung auf P2 für mich entscheiden. Mein Meisterschaftskonkurrent landete mit acht Zehnteln Rückstand auf P8. Mein Start im ersten Rennen verlief perfekt, trotzdem konnte ich mich nicht absetzen. Wegen besserem Topspeed auf der langen Gerade verlor ich P1. Ich gab aber nicht auf und kämpfte weiter. Trotz besserer Rundenzeiten schaffte ich es nicht, mir P1 zurückzuholen. Dafür verteidigte der Führende zu gut. Ich beendete das Rennen auf P2, womit ich sehr zufrieden war. Mein Konkurrent landete auf P9; das Ergebnis bescherte mir wichtige Punkte im Kampf um die Vizemeisterschaft. Im zweiten Rennen wollte ich noch einmal angreifen. Diesmal startete ich außen und somit auf der schlechteren Seite. Ich verlor vier Positionen, kämpfte mich aber bärenstark und mit tollen Überholmanövern (sagte man mir) zurück auf P2, wo ich auch ankam. Außerdem fuhr ich die schnellste Rennrunde. Damit sicherte ich mir P2 in der Tageswertung und die Vizemeisterschaft im OAKC, was ein toller Erfolg. Das wurde im Teamzelt mit Sekt begossen (ich natürlich nicht).
Danke erneut an alle meine Unterstützer, vor allem meinen Mechaniker Finn Mache, der wirklich ein toller Schrauber ist und wieder gute Arbeit leistete. Danke auch an Tom, der mich das Wochenende über coachte und motivierte – dadurch ist vielleicht wieder ein kleiner Knoten geplatzt. Danke einfach an das gesamte Team der CV Performance Group – Ihr seid einfach toll!
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NEWSFLASH – OAKC Lohsa #16

Am 20.08.2023 fand der sechste Lauf des Ostdeutschen ADAC Kart Cups in Lohsa (Sachsen) statt. Auf Grund der angekündigten sehr heißen Wetterbedingungen, die sich bewahrheiteten, reisten wir mit gemischten Gefühlen an. Denn bei heißen Temperaturen und zunehmend besseren Gripverhältnissen baut unser Chassis ab, was sich entsprechend negativ auf die Rundenzeiten auswirkt. Und so war es dann auch. Am Samstagmorgen fehlten mir auf die Spitze ca. sieben Zehntel, zum Trainingsende am späten Nachmittag waren es noch immer vier Zehntel, die wir einfach nicht aufholen konnten. Ungeachtet dessen entschieden wir uns dann noch für einen Ausflug zum See, in dem wir badeten, um die hohen Temperaturen ein wenig besser „genießen“ zu können. Der Sonntag begann mit einem zehnminütigen freien Training. Das freie Training beendete ich auf P3 in meiner Klasse mit ca. fünf Zehntel Rückstand auf den schnellsten Fahrer. Für das anschließende Zeittraining schraubten wir das Setup nochmal ein wenig um, was sich positiv bemerkbar machte. Ich landete im Zeittraining auf P2 in meiner Klasse mit nur noch knapp zwei Zehnteln Rückstand auf P1. Die beiden Rennen des Tages verliefen sehr spannend, in beiden Rennen landete ich auf P2. Zwar hätte ich vor allem in R1 den Führenden noch angreifen können, wegen der sehr schlechten Überholmöglichkeiten in Lohsa habe dies jedoch nicht ernsthaft versucht. Erfreulich fand ich noch im Verhältnis zum Beginn der Veranstaltung am Samstag, wo mir sieben Zehntel auf die Spitze fehlten, dass ich in beiden Rennen die schnellste Rennrunde absolviert habe. Natürlich bin ich mit dem 2. Platz in der Tageswertung sehr zufrieden. Ich konnte wertvolle Punkte in der Meisterschaft mitnehmen und – wieder einmal – sehr viel lernen, vor allem in Sachen Motor und Setup.
Danke wieder einmal an alle meine Unterstützer, vor allem meinen Mechaniker Finn Mache, der wirklich ein toller Schrauber ist. Danke auch an den „Mann ohne Namen“, ohne den wir diese Platzierungen nicht hätten feiern können. Das Team hat maximale Leistungen erbracht, ich bin sehr stolz auf uns!
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NEWSFLASH – OAKC Belleben #16

Am 30.07.2023 fand auf der mit ca. 980m durchschnittlich langen Kartbahn in Belleben der 5. Lauf des Ostdeutschen ADAC Kart Cups statt. Der Streckenbetreiber ermöglichte es allen Teilnehmern, am Samstag (29.07.2023) ganztägig auf der Strecke zu trainieren. Dies war mir nicht möglich, da ich am Freitag (28.07.2023) und Samstag (29.07.2023) noch in Kerpen auf dem Erftlandring zum Training war. Wir reisten erst am Samstagabend nach 500km aus Kerpen an. Damit startete ich am Sonntag ohne vorheriges Training in die Veranstaltung. Erschwerend kam hinzu, dass ich seit dem Teamwechsel zur CV Performance Group ein Kart von KR pilotiere, ich in Belleben jedoch mit meinem DR-Kart an den Start gehen musste. Diese Tatsachen – meine Konkurrenten haben Trainingsvorsprung, neue Strecke, ungewohntes Kart – machten ein hohes Maß an Konzentration erforderlich. Und Zeit für Setup-Arbeit gab es quasi nicht. Nach der Papierabnahme, technischen Abnahme und der Fahrerbesprechung ging es in das einzige freie Training. Dieses beendete ich mit knappen sechs Hundertstel Rückstand auf P2 in meiner Klasse, womit ich sehr zufrieden war. Beim sich anschließenden Zeittraining landete ich ebenfalls auf P2, allerdings mit ca. drei Zehntel Rückstand auf den Meisterschaftsführenden. Ursächlich hierfür waren dauerhafte Motorprobleme, die wohl von einem nicht ganz festen Unterdruckschlauch kamen. Trotzdem war ich auch diesmal zufrieden. Nach der Mittagspause startete dann das erste Rennen. Am Start bin ich leider etwas zurückgefallen, ich kämpfte mich dann aber wieder zurück. Nach 14 Runden beendete ich das Rennen auf P1, worüber ich mich natürlich total freute. Nach einem starken Regenschauer, der uns bis ca. 20 Minuten vor dem Start des zweiten Rennens abwarten ließ, ob wir mit Regen- oder Trockenreifen starteten, stand ich mit Slicks im Vorstart. Die Strecke war auf der Ideallinie abgetrocknet, so dass Regenreifen keinen Sinn machten. Außerdem sollte es für den Moment trocken bleiben. Als die grüne Flagge geschwenkt wurde, wollte ich meinen Motor starten, der jedoch verstummte. Der Fahrer hinter mir schob mich durch die Ausfahrt und überholte mich erst auf der Strecke. Mein Mechaniker eilte herbei, nach einem kurzen Schockmoment ging der Motor an. Ich düste dem Feld hinterher, holte auf, so gut es ging, um mich an meiner Startposition (P1 in der Klasse) einzureihen. Dies gelang mir zunächst sehr gut, leider überholte ich einen Platz jedoch nach dem Überfahren der sog. Red Line. Dafür habe ich eine 5s-Strafe erhalten. Obwohl ich am Ende mit einem gewissen Vorsprung auf P2 ankam, kostete mich die 5s-Strafe einen Platz. Es fehlten ca. 1,3 Sekunden, dann hätte ich meinen Platz behalten und in der Tageswertung P1 belegt. So wurde es „nur“ P2, womit ich jedoch vor den oben geschilderten Umständen sehr zufrieden bin. Erneut konnte ich Erfahrungen sammeln, mich neuen Herausforderungen stellen und meinen Spaß am Kartfahren zum Ausdruck bringen. Ungewohnt war es, dass meine Mom und mein Brudi (Bruder) bei der Organisation der Veranstaltung halfen. Es war komisch, dass die beiden nahezu ausnahmslos im Rennbüro oder der Waage und nicht bei uns am Platz waren. Aber ohne die vielen Helfer würde kein Rennen stattfinden können. Danke daher an meine Mom und meinen Brudi für ihre Mithilfe, danke auch an meinen Mechaniker Finn Mache für die stets fleißige Unterstützung in Kerpen und beim Rennen in Belleben. Ich drücke Dir schon jetzt die Daumen für Dein eigenes Rennen nächste Woche.
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NEWSFLASH – ROK Euro Trophy Wackersdorf #603

Vom 30.06. bis 02.07.2023 fand auf der Kartstrecke in Wackerdorf die ROK Euro Trophy by Vortex statt. Für mich war es der erste Start bei einer Euro und auch der erste Start mit einem Vortex-Motor. Am Freitag standen sieben Trainings à jeweils zehn Minuten auf dem Programm, die überwiegend auf trockener Strecke, teilweise jedoch auch im Regen absolviert wurden. Ich schlug mich ziemlich gut, offen gestanden war ich sogar überrascht, dass mir auf die Spitze manchmal nur drei Zehntel fehlten. Der Abend endete mit intensivem Putzen des Karts und einem gemütlichen Abendessen mit dem Team. Am Samstag absolvierte ich zunächst das Freie Training. Ich landete auf P11 mit ca. fünf Zehnteln Rückstand auf den Leader. Im Zeittraining war ich dann etwas aufgeregt, konnte mich zwar von meiner Zeit her verbessern, beendete das Training aber „nur“ auf P13. Auf P10 fehlten mir 1,5 Zehntel, ein wirklich sehr enges Fahrerfeld. Im Heat 1 überholte ich beim Start sechs Konkurrenten, wegen eines kleinen Patzers nach Turn 1 wurde ich dann von drei Fahrern wieder überholt. P10 konnte ich jedoch halten, was mich sehr freute. Allerdings erhielt ich eine 10-Sekunden-Strafe wegen zu frühem Verlassen des Korridors, so dass ich wegen der engen zeitlichen Abstände ans Ende des Feldes rutschte. Von da aus startete ich dann in den Heat 2. Erneut konnte ich Plätze gut machen und landete auf P14. Doch auch dieses Mal heimste ich eine Strafe ein, diesmal eine 5-Sekunden-Strafe wegen Front Fairing, also einem ausgelösten Frontspoiler. Ärgerlich, denn erneut wurde ich nach hinten versetzt. Das war es erst einmal für den Samstag. Der Sonntag startete mit dem Warm Up, das ich auf P7 beendete. Danach ging es weiter mit Heat 3. Ich schaffte es, wieder Plätze nach vorne gut zu machen, vermied Fehler, so dass ich auf P12 ankam. Das freute mich, endlich mal keine Strafe. Ich erhielt zusätzlich eine Art Blitz für den „Hard Charger“, also denjenigen mit den meisten gewonnen Positionen. Im Prefinale startete ich wieder einmal von hinten. Dies deshalb, weil man vom Zeittraining an Punkte sammelt, die für die Startaufstellung im Prefinale entscheidend sind. Wegen der Strafen musste ich von weit hinten starten. Dennoch gelang es mir, das Prefinale auf P12 zu beenden. Mehr war nicht möglich, da nahezu das gesamte Rennen wegen eines Unfalls unter „Slow“ gefahren wurde, also Überholen nicht erlaubt. Erneut hätte ich einen Blitz bekommen müssen, allerdings gelangen gleich viele Überholmanöver noch einem anderen Fahrer, der vor mir ankam. Dadurch hat er den Blitz bekommen. Toll war auch, dass meine schnellste Zeit im Prefinale erneut „nur“ drei Zehntel hinter der Bestzeit des Gewinners lag. Das Finale startete ich also auf P12, nach Ende des Rennens lag ich auf P10. Bei meiner ersten Euro in einem starken internationalen Fahrerfeld in den Top 10 zu landen, hätte ich nicht gedacht. Daher freute und freue ich mich über den Erfolg sehr. Ich sammelte viele Erfahrungen, technischer, physisch-mentaler und menschlicher Art. Danke an das gesamte Team der CV Performance Group, meinen Coach Marcel Schwabe und meinen Mechaniker Finn Mache für die wahnsinnige Unterstützung während der Veranstaltung und darüber hinaus.
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NEWSFLASH – AKM in Ampfing – Lias Erbersdobler #16

Vom 09. bis 11.06.2023 fand bei Temperaturen um die 28 Grad der zweite Lauf des ADAC Kart Masters in Ampfing statt. Das Starterfeld der Mini-Klasse war erneut prall gefüllt, stellt das ADAC Kart Master das höchste deutsche ADAC Prädikat dar. Wie im Masters üblich, hatten wir am Freitag zunächst die Gelegenheit, auf einer der anspruchsvollsten Kartbahnen in Deutschland fünf Trainingseinheiten à jeweils 15 Minuten zu absolvieren, um uns mit der Strecke vertraut zu machen und das „richtige“ Setup zu finden. Für mich war der Trainingstag um so wichtiger, da ich für das Wochenende vom Team NKS zur CV Performance Group wechselte. Die CV Performance Group fährt Kart Republic, so dass ich die Trainingseinheiten auch brauchte, um mich an das neue Kart und dessen Fahreigenschaften zu gewöhnen. Nach Sitz- und Pedalanpassungen sowie Ergänzen von Zusatzgewicht war ich am Ende des Tages dann so langsam „eins“ mit dem Kart Republic. Das Freie Training am Samstag beendete ich auf Platz 25 mit ca. sieben Zehnteln Rückstand auf die Spitze. Daran erkennt man, wie eng es bei den Minis zugeht. Im sich anschließenden Zeittraining konnte ich meine Zeit und auch meinen Platz verbessern, landete aber dennoch auf Platz 25. Der Grund dafür waren zwei Strafen, die ich mir einhandelte – zum einen wurde meine schnellste Runde gestrichen und die zweitschnellste gewertet, weil ich bei der Boxenausfahrt eine weiße Linie überfahren habe. Zum anderen wurde ich zusätzlich fünf Plätze nach hinten versetzt, weil mein Spoiler ausgelöst war. Beides natürlich sehr ärgerlich, denn so startete ich im Heat 1 von Platz 25. Nachdem ich am Start wegen Motorproblemen des Karts vor mir einige Plätze verloren hatte, startete ich eine Aufholjagd, die ich Platz 22 beendete. Auch in Heat 2 verlor ich am Start einige Plätze wegen einer Kollision vor mir, holte auf und landete noch auf Platz 24. Im 1. Lauf am Sonntag würde ich so von Platz 24 ins Rennen gehen. Am Samstag nach den Läufen suchte uns dann ein Platzregen heim, der den über den Tag aufgebauten Grip auf der Strecke zunichtemachte. Der Sonntag startete mit einem Warm Up, das ich auf Platz 18 mit ca. sechs Zehnteln auf die Spitze beendete. Der 1. Lauf endete für mich in Runde 9 leider neben der Strecke. In der schnellen Schikane fuhr ich Stoßstange an Stoßstange hinter einem Konkurrenten. Da man an der Stelle mit allen vier Rädern in der Luft ist, versetzte das Kart vor mir durch einen Lenkfehler beim Aufsetzen auf die Strecke, hob leicht ab und drehte mich. Aus der Wiese bin ich dann leider nicht mehr rausgekommen und musste das Rennen beenden. Besonders ärgerlich daran war der Umstand, dass ich eine Runde später noch in die Wertung gekommen wäre (sog. 75%-Regelung). Aber so ist das manchmal. Weder mir noch dem Kart ist etwas passiert, das ist ja viel wichtiger. Leider musste ich dann im 2. Lauf von Platz 29 starten. Erneut verlor ich am Start zudem noch wertvolle Plätze, so dass ich wieder eine Aufholjagd starten musste. Am Ende landete ich auf Platz 28. Die Tageswertung zeigt mich auf Platz 25, womit ich natürlich nicht zufrieden bin, weil mehr „drin“ war. Allerdings konnte ich erneut viele Erfahrungen machen, vor allem weiß ich wieder einmal mehr, woran ich arbeiten muss, um weiter voran zu kommen. Danke an das gesamte Team der CV Performance Group, die uns von Anfang an herzlich aufgenommen und während des gesamten Wochenendes unterstützt haben. Das ist nicht selbstverständlich. Danke auch an Marcel Schwabe für das lehrreiche Coaching.
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NEWSFLASH – SAKC in Ampfing – Lias Erbersdobler #216

Am 21.05.2023 fand auf der Kartbahn in Ampfing der zweite Lauf zum Süddeutschen ADAD Kart Cup (SAKC) statt, an dem ich als Gaststarter teilnahm. Die Kartbahn in Ampfing zählt für mich zu den anspruchsvollsten Kartbahnen in Deutschland, auf der ich mit einem Zweitakt-Kart noch nie gefahren bin. Diese Umstände sowie ein gut gefülltes Starterfeld von 23 erfahrener Mini-Fahrern ließen mich bereits vorab wissen, dass es ein herausforderndes Wochenende werden würde. So nutzte ich die fünf Trainingseinheiten am Samstag zusammen mit meinem Coach Marcel Schwabe vor allem dazu, eine gute Linie zu finden und das Setup zu optimieren. Zwar konnte Marcel mir bei der Linie sehr gut weiterhelfen, allerdings setzen sich unsere Probleme der letzten Wochen mit der Motor-/Vergaserkombination fort, was wirklich frustrierend ist. Denn dadurch fehlte mir teilweise Leistung, teilweise konnte ich die Sitzungen nicht zu Ende fahren. So verbrachten wir den Samstagnachmittag damit, die technischen Probleme zu lösen. Im Ergebnis entschieden wir uns dann dazu, den alten Vergaser zu fahren. Das freie Training am Sonntag beendete ich auf P16, im Zeittraining konnte ich mich dann noch einmal verbessern und landete auf P14 mit neun Zehntel Rückstand, womit ich sehr zufrieden war. So startete ich hinter Joelina Denzel und neben Nick Ried, die beide schon über einige internationale Erfahrung in der WSK verfügen. Im ersten Rennen des Tages vergeigte ich dann den Start, was mich zwei Positionen kostete. Wegen Ausfällen landete ich am Ende dann wieder auf P14. Für das zweite Rennen hat mir mein Coach Marcel Schwabe eine Aufgabe gegeben, was ich beim Start machen sollte. Das habe ich auch umgesetzt, wodurch ich sieben Positionen gutmachen konnte. Wegen einer Berührung in Turn 1 musste ich von der Strecke auf das Gras, bin vom Gas gegangen und musste mich als Letzter wieder einsortieren. Hier fehlt mir noch die nötige Routine, an der ich kontinuierlich arbeite. Ich machte mich also auf meine Aufholjagd, rief mir die Tipps von Marcel in den Kopf, versuchte einen Flow zu entwickeln und mich nach vorne zu arbeiten. Das gelang mir auch. Denn das zweite Rennen beendete ich dann auf P11, womit ich sehr zufrieden war. Alles in allem habe ich wieder einmal viel dazu gelernt. Meine Pace konnte ich erneut steigern, der Abstand zur Spitze wird langsam immer weniger. Wenn wir demnächst dann hoffentlich auch noch die Motor-/Vergaserproblematik in den Griff bekommen, sollte eine erneute Steigerung möglich sein. erneut an mein gesamtes Team für die Unterstützung. Danke auch an Marcel Schwabe, der mir das Wochenende über mit Rat und Tat zur Seite stand.
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NEWSFLASH – AKM in Wackersdorf – Lias Erbersdobler #16

Vom 12. bis 14.05.2023 fand in Wackerdorf der erste Lauf zum ADAC Kart Masters (AKM) statt. Das Starterfeld in der Miniklasse war mit 36 überwiegend namhaften Fahrern voll besetzt. Freitags absolviert man in der Regel fünf Trainingssessions à jeweils 15 Minuten. Am Samstag finden dann das freie Training, das Zeittraining sowie zwei Heat-Läuft statt. Am Sonntag folgen nach einem Warm Up das Prefinale und Finale. Die ersten drei Stints des Trainingstages am Freitag fanden bei nassen Bedingungen statt. Obwohl mir Regen liegt, bin ich nicht sofort auf schnelle Rundenzeiten gekommen. Der vierte Stint konnte dann bei trockener Ideallinie stattfinden. Ich fühlte mich in meinem Kart gleich wohl, mir fehlten auf die Spitze ca. fünf Zehntel. Damit war ich sehr zufrieden. Im fünften und letzten Stint des Tages wollte ich mich noch einmal verbessern, leider musste ich nach zwei Runden wegen technischer Probleme am Vergaser stehen bleiben. Als der Motor wieder ansprang, ließ mich der Streckenposten nicht mehr losfahren. Schade. Der Samstag startete dann mit dem freien Training, welches ich auf P23 mit 1.090s Rückstand beendete. Damit war ich sehr zufrieden, vor allem wegen der wirklich starken Konkurrenz. Im Zeittraining konnte ich mich zwar noch einmal um zweieinhalb Zehntel verbessern, leider kam ich über P27 jedoch nicht hinaus. Der Abstand zur Spitze betrug 1.115s. Heat 1 beendete ich inklusive einer 5sek-Strafe auf P30, in Heat 2 musste ich nach einer Runde wegen Vergaserproblemen in die Box fahren und zuschauen, was wirklich bitter war. Alles in allem ein ernüchternder Tag. Denn trotz meiner Motivation und der Tatsache, dass ich mich bei gleichen Zeiten an der Spitze um eine halbe Sekunde zu letzter Woche (SAKC) verbesserte, ist es immer nervig, wenn man wegen der Technik blockiert wird. Das Warm Up am Sonntag verlief dann wieder ganz gut. Mit P24 und einem Rückstand von „nur“ 0.979s Rückstand war ich wieder einmal zufrieden. Leider setzen sich dann aber im Prefinale wieder die Vergaserprobleme fort. Ich musste zwar nicht in die Box, die Gasannahme hatte jedoch eine Art Turboloch, wodurch ich nicht sofort und gleichmäßig beschleunigen konnte. Insgesamt war ich pro Runde ca. 1 Sekunde langsamer. Damit kam ich über P31 inklusive einer 5sek-Spoilerstrafe nicht hinaus. Für das Finale bauten wir den alten Vergaser an, mit dem ich jedoch ebenfalls die mögliche Performance nicht erreichte. Ich landete mit einer erneuten 5sek-Strafe auf P29. Gäbe es eine Ehrung für die meisten Strafen, hätte ich heute vielleicht einen Preis abgeräumt ;-). Trotz der Widrigkeiten habe ich mich innerhalb von einer Woche bei gleichen Zeiten an der Spitze um eine halbe Sekunde verbessert. In einem sehr starken Fahrerfeld konnte ich mich immer dann, wenn ich keine technischen Probleme hatte, behaupten. Ich werde jetzt weiter an meinen Defiziten arbeiten, wir alle werden versuchen, die Technik in den Griff zu bekommen und dann sollte eine Platzierung im Mittelfeld möglich sein. Danke wieder einmal an mein gesamtes Team für die Unterstützung. Danke auch an Marcel Schwabe, der mich das ganze Wochenende über coachte, was mir sehr gefallen und sehr viel gebracht hat.
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NEWSFLASH – OAKC in Lohsa – Lias Erbersdobler #16

Vom 21. bis 23.04.2023 fand die Deutsche Kart Meisterschaft (DKM) in Mülsen statt. Erstmals konnte dabei auch eine Mini-Klasse an den Start gehen, da ein niederländischer Promoter die „Minies 60 Series“ ausgeschrieben hatte. Natürlich wollte ich mir das nicht entgehen lassen. Erwartungen hatte ich keine, es war erst mein drittes Rennen in einem Zweitakt-Kart überhaupt, zudem waren namhafte Größen mit internationaler Erfahrung im Starterfeld vertreten. Genau von denen kann man aber lernen. Schon das Training am Freitag bestätigte mir, dass ich noch viel verinnerlichen muss. Zwar konnte ich in zeitlicher Hinsicht einigermaßen mithalten, allerdings gelang es mir meist nicht, die so wichtigen Windschattenvorteile für mich zu nutzen. Die meisten Runden absolvierte ich entweder alleine oder hinter minimal langsameren Fahrern. So konnte ich den wichtigen Windschatten nicht nutzen, ohne den man ca. 5 bis 10 Zehntel in einer Runde verliert. Am Samstag belegte ich im Freien Training mit siebzehn Zehnteln Rückstand Platz 19. Den gleichen Platz belegte ich dann auch im Zeittraining, allerdings mit nur noch 77 Hundertstel Rückstand. Den ersten Heat beendete ich bei trockenen Bedingungen auf Platz 12, den zweiten Heat auf Platz 17. Der Sonntag startete mit einem Warm Up, welches ich nunmehr bei nasskalten Bedingungen auf Platz 13 beendete. Im Pre-Finale und Finale landete ich jeweils auf Platz 18. Die Ergebnisse könnten natürlich besser sein, allerdings bin ich trotzdem zufrieden. Ich konnte in meinem erst dritten Rennen in einem Zweitakter gut mithalten und habe außerdem wichtige Erkenntnisse mitgenommen, an denen ich jetzt arbeiten kann, um mich weiter zu entwickeln. Danke an das Team rund um Lars Naumann (Team NKS), meinen Chef-Mechaniker Finn Mache sowie erneut meinen Opa Peter, meinen Bruder Phil und meine Eltern. Danke auch an Philip Helmchen, der vor Ort war und mich immer wieder mit motivierenden Ratschlägen unterstützte.
Never give up & keep working!
NEWSFLASH – OAKC in Lohsa – Lias Erbersdobler #16

Am 16.04.2023 fand bei April typischen Wetterbedingungen von Sonne bis Regen die erste Veranstaltung des Ostdeutschen ADAC Kart Cups (OAKC) auf der 840m langen Kartbahn in Lohsa statt. Das freie Training beendete ich auf P5 gesamt und P1 in meiner Klasse mit einem Vorsprung von 14 Zehntel auf meinen direkten Verfolger. In dem sich eine Stunde später anschließenden Zeittraining konnte ich meine Bestzeit aus dem freien Training noch einmal um 55 Zehntel verbessern, womit ich mir P5 gesamt und P1 in der Klasse sicherte. Gegen die hubraumstärkeren Rotax-Motoren hatte ich auf der kurzen und schmalen Strecke in Lohsa mit meinem CIK-Mini keine Chance. Zufrieden mit meinen Leistungen ging ich motiviert in das erste Rennen, das noch vor der Mittagspause stattfand. Der Start verlief super, ich konnte vor der ersten Kurve sogar noch einen Platz gut machen, als sich in der zweiten Runde ein Benzinschlauch vom Vergaser löste. Dadurch wurde mein Benzingemisch nicht mehr in den Motor, sondern Fontänen artig in die Höhe geblasen. Ich musste ausrollen und beendete das Rennen zwangsläufig als DNF. Im zweiten Rennen startete ich von der letzten Position, leider auf der Außenseite. Dadurch hatte ich keine gute Ausgangsposition beim Start, was sich auch bewahrheitete. Ich schaffte es beim Start diesmal nicht, Positionen gut zu machen und hing hinter den vor mir fahrenden Konkurrenten fest. Obwohl ich schnellere Rundenzeiten absolvierte schaffte ich es lange Zeit einfach nicht, auf der sehr schmalen Strecke mit wenigen Überholmöglichkeiten vorbeizuziehen. Erst unmittelbar vor der Zielflagge überholte ich zwei Fahrer, was mir am Ende jedoch nicht half, da die zahlreichen vorherigen Versuche dazu führten, dass mein Spoiler auslöste, wofür ich eine 5-Sekunden-Strafe kassierte. Am Ende reichte es in der Tageswertung für P3 in der Klasse, rundum zufrieden bin ich mit den Rennergebnissen aber natürlich nicht. Danke an mein Team für die erneut tatkräftige Unterstützung während des gesamten Rennwochenendes. Ein besonderer Dank gilt dabei meinem Bruder Phil sowie meinem Opa Peter. Finn Mache konnte an diesem Wochenende nicht dabei sein, weil er selbst sein erstes Saisonrennen absolvierte.
Never give up & keep working!
Lias Erbersdobler, Rennfahrer
Geburtsdatum 16.06.2011
Geburtsort Berlin
Sternzeichen Zwilling
Größe 154 cm
Gewicht 44 kg
Hobbies Parkour, Mountainbike
Lieblingsessen Döner Kebap
Lieblingsgetränk Malzbier
Vorbild Max Verstappen, Kevin Estre
Mein größter Traum ist es, eines Tages als. Werksfahrer im GT-Sport eingesetzt zu werden.
Termine 2025
12.-16.02.2025
IAME Winter Cup, Valencia (ESP)
28.02. – 02.03.2025
IAME Series Netherlands, Mariembourg (BEL)
14. – 16.03.2025
IAME Open Games, Cremona (ITA)
19. – 23.03.2025
IAME Euro Series, Cremona (ITA)
29. – 30.03.2025
IAME Series Benelux Collective Test, Mariembourg (BEL)
03. – 06.04.2025
IAME Series Benelux, Mariembourg (BEL)
18. – 20.04. 2025
IAME Series Germany, DKM, Mariembourg (BEL)
21. – 25.05.2025
IAME Euro Series, Zuera (ESP)
29.05. – 01.06.2025
IAME Series Germany, DKM, Mülsen (GER)
25. – 29.06. 2025
IAME Euro Series, Wackersdorf (GER)
12. – 13.07.2025
Süddeutscher ADAC Kart Cup, Ampfing (GER)
25. – 27.07. 2025
IAME Series Germany, DKM, Ampfing (GER)
09. – 10.08.2025
Westdeutscher ADAC Kart Cup, Kerpen (GER)
15. – 17.08.2025
IAME Series Germany, DKM, Kerpen (GER)
27. – 31.08.2025
IAME Euro Series, Mariembourg (BEL)
13. – 14.09. 2025
Süddeutscher ADAC Kart Cup, Wackersdorf (GER)
19. – 21.09.2025
IAME Series Germany, DKM, Wackersdorf (GER)
04. – 05.10.2025
ADAC Bundesendlauf, Mülsen (GER)
27.10. – 01.11.2025
IWF 2025, Valencia (ESP)
Meine Laufbahn im Motorsport
2021
PRS Kartliga Leihkart
ROK Kart Winterpokal
2022
ADAC Rundstrecken-Einsteiger-Cup (Klasse1)
PRS Kartliga
ROK Kart Winterpokal
2023
OAKC (Ostdeutscher-ADAC-Kart-Cup)
ADAC Kart Masters
WSK Final Cup
2024
OAKC (Ostdeutscher ADAC Kart Cup)
SAKC (Süddeutscher ADAC Kart Cup)
WAKC (Westdeutscher ADAC Kart Cup)
IWF24 Zuera (ESP)
Motorsportliche Erfolge & Auszeichnungen 2022 & 2023 & 2024
3. Platz OAKC Mülsen, Rennen 1
3. Platz OAKC Belleben, Rennen 1
2. Platz OAKC Belleben, Rennen 2
4. Platz SAKC Wackersdorf, Rennen 1
4. Platz DKM Wackersdorf, Finale
3. Platz Kart Meisterschaft ADAC BBR e.V.
2. Platz Kart Youngster Cup ADAC BBR e.V.
Emotionen
Unterstützer
Motorsportler gelten oftmals als Einzelkämpfer. Und zugegeben sind es zumeist auch die Fahrer, die nach außen in Erscheinung treten. Doch hinter jedem Motorsportler steckt nahezu immer ein Team, bestehend aus Mechanikern, (Mental-) Coaches, Physiotherapeuten, Mentoren, Organisationstalenten, Köchen, Unterstützern, Wegbegleitern und natürlich der eigenen Familie. Ohne ein solches Team sind Erfolge im Motorsport fast nicht denkbar.
Deshalb bedanke ich mich von ganzem Herzen bei allen einzelnen Mitgliedern meines Teams, ohne die das alles nicht möglich wäre.
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